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Sklerodermie

Sklerodermie - entgleistes Bindegwebe, früher Darrsucht genannt - ist eine Autoimunerkrankung im rheumatischen Formenkreis. Sklerodermie - wenn die Haut sich verhärtet - ist eine chronische Systemerkrankung des Bindegewebes, das zu 16% im Körper als Stützgewebe vorkommt.

Während die zirkumskripte Sklerodermie in aller Regel als reine Hautkrankheit auftritt, greift die progressive systemische Sklerodermie über den Hautbefall hinaus und befällt das Bindegewebe innerer Organe. Als Unterform der systemischen Sklerodermie kann man das CREST-Syndrom bezeichnen, das in der Regel einen gutartigen Verlauf hat.

Sklerodermie ist

  • meist nicht nur eine Erkrankung der Haut
  • häufig eine Beteiligung innerer Organe
  • weder erblich noch ansteckend
  • bei Frauen 4x häufiger als bei Männern
  • auch eine Erkrankung bei Kindern

Symptome

Erste Symptome der Sklerodermie sind meist

  • Raynaud-Syndrom (weiß-blau-rot-Verfärbung der Hände und Füße)
  • Durchblutungsstörungen
  • Gelenk- und Muskelschmerzen

Therapie

Die Ursache der Sklerodermie ist noch unklar, bisher existiert keine ursächliche Therapie. Neue Denkansätze zur Behandlung der Sklerodermie werden immer wieder vorgestellt. Neben der medikamentösen Therapie ist die physikalische Therapie äußerst wichtig:

  • Ganzkörper-Lymphdrainage
  • Krankengymnastik
  • Kohlesäurebäder
  • Bindegewebsmassage
  • Wärmebehandlung usw.

Sklerodermie wird leider oft zu spät erkannt. Durch eine Frükerkennung (bis zu 4 Jahren) kann eine gezielte Therapie erfolgen.



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